Sie sparen Geld
Immobilienkäufer sparen bei einem Maklerangebot im Zweifel bares
Geld und böse Überraschungen. Darauf hat der Immobilienverband Deutschland IVD
hingewiesen. „Der normale Eigentümer ist Laie in Immobilienangelegenheiten. Ein
Immobilienverkauf ist kompliziert und gehört in die Hände eines Fachmanns. Ein
Hausbesitzer streicht sein Haus in der Regel auch nicht selbst", erklärt
Jürgen Michael Schick, Sprecher des Branchenverbandes IVD.
Ein Immobilienmakler kennt den Markt und kann den Wert
einer Immobilie einschätzen. Ein Makler besitzt eine Kartei mit potentiellen
Käufern, während der Privatverkäufer nur eine Zeitungsanzeige schalten kann.
Makler besichtigten nur mit Kunden, für die die Immobilie passe und
ersparen so einen zeitraubenden „Immobilientourismus". „Häuser, die von
Privatleuten zwei Jahre auf dem Markt gehalten werden, werden am Ende zu einem
schlechteren Preis verkauft, als wenn ein Makler die Sache innerhalb
eines halben Jahres abwickelt", betont IVD-Bundespressesprecher Schick.
Wer aus Unkenntnis eine überteuerte Immobilie auf den Markt bringe, erhalte so
am Ende meist deutlich weniger, als wenn ein Fachmann den Verkauf zu einem
marktgerechten Preis übernommen hätte.
Viele Privatverkäufer kommen nach Angaben des VDM gar nicht an
die richtigen Kunden. „Ein renovierter Altbau mit 5 % Rendite ist für einen
Steuersparer im Zweifel zu teuer. Und ein unsanierter Altbau ist für einen
Rentner, der laufende Einkünfte braucht, nicht sinnvoll", erläutert Schick.
Ein Makler erkennt dagegen den richtigen Preis für den richtigen Kunden.
Quelle:
Jürgen Michael Schick
Bundespressesprecher des
Verbandes Deutscher Makler (VDM)