Wenig Neubau – große Chance für Bestandsimmobilien

Deutschland baut zu wenig – und daran wird sich kurzfristig nichts ändern. Trotz politischer Maßnahmen wie dem sogenannten „Bau-Turbo“ bleibt der Wohnraummangel bestehen. Für Verkäufer:innen von Bestandsimmobilien ist das ein klarer Vorteil.

Besonders gefragt sind:

  • Eigentumswohnungen in zentralen Lagen
  • Einfamilienhäuser im Umland großer Städte
  • kompaktere Häuser mit ca. 150 m² Wohnfläche
  • Reihenhäuser und Bungalows

Wer eine Immobilie in diesen Segmenten besitzt, trifft 2026 auf eine anhaltend hohe Nachfrage – vorausgesetzt, Zustand und Preis stimmen.

Energieeffizienz: Der neue Schlüssel zum Verkaufserfolg

Kaum ein Faktor beeinflusst Kaufentscheidungen mittlerweile so stark wie der energetische Zustand einer Immobilie – oft sogar stärker als die Lage.

Gründe dafür sind:

  • steigende Energiepreise
  • höhere CO₂-Abgaben auf Öl und Gas
  • strengere (wenn auch reformierte) gesetzliche Vorgaben
  • langfristiger Trend zu erneuerbaren Energien

Käufer:innen rechnen heute genau: Immobilien mit schlechter Energiebilanz werden konsequent abgewertet oder direkt aussortiert. Für Verkäufer:innen heißt das: Transparenz, Beratung und ggf. gezielte Aufwertungen zahlen sich aus.

Unsanierte Immobilien: Verkaufen oder vorher investieren?

Der Verkauf unsanierter Immobilien bleibt auch 2026 herausfordernd. Weniger staatliche Fördermittel und hohe Sanierungskosten führen dazu, dass Käufer:innen vorsichtiger werden.

Je nach Zustand kann es sinnvoll sein, vor dem Verkauf gezielt zu investieren, zum Beispiel in:

  • neue Fenster
  • Dämmmaßnahmen
  • moderne Heiztechnik

Quelle: Immobilienscout24

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