Energiewende EEG 2023

Ab dem 01. Januar 2024 dürfen nur noch Heizungen verbaut werden, die zu 65% durch erneuerbare Energien betrieben werden. Der Segensbringer Wärmepumpe soll es hier richten. Wärmepumpen für den Altbau ohne Fußbodenheizungen sind schwierig, aber mit größeren Heizkörpern durchaus machbar. Es ist fraglich, ob wir genügend Strom für E-Fahrzeuge und Wärmepumpen haben. Man hofft auf den Erfindergeist der Deutschen. Solar, Wasserstoff oder Biogas müssen auch für den Altbau die erhofften 65% erneuerbaren Energien liefern. Die Wärmepumpe ist bei genauerem Hinschauen nicht überall der Segensbringer. Die versprochene Wartungsfreiheit entpuppt sich nach Einbau in ein wartungsarm.  Angebote von defekten Wärmepumpen z. B. bei ebay.de stehen im Widerspruch zu den versprochenen Lebensdauern der Hersteller. Eine Amortisierung der Wärmepumpe nach 18 Jahren ist bei den jetzigen Strompreisen und den enormen Umbaukosten mehr oder weniger möglich. Auch werden die Kosten der Energiewende mit der Erhöhung der neuen Grundsteuer zusammentreffen, sofern es nicht bei dem Versprechen bleibt, dass die Grundsteuerreform kostenneutral bleiben soll. Wird ein normales Zuhause das neue „Luxusgut“ in Deutschland? Für die Vermieter ist die Energiewende somit eine Vorfinanzierung, da mit 8% p. a. die Investitionskosten auf Mieter umgelegt werden können. Viele Eigentümer und Vermieter, vor allem ältere, stellt dies bei dem aktuellen Zinssatz vor eine große Herausforderung. Mieter werden noch schwieriger bezahlbare Wohnungen  finden bzw. müssen auf  kleinere Wohnungen ausweichen. Der Gentrifizierung, die man unbedingt verhindern wollte, wird so der „Turbo“ zugeschaltet. Zum Trost: Egal wie kalt der nächste Winter wird, die deutschen Wohnzimmer werden dank erneuerbaren Energien warm bleiben.

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